Schaut man in den Himmel, türmen sich an manchen Tage große Wolkenberge auf. Es gibt dicke graue und luftige weiße, große und kleine, Regenwolken und SchönwetterWolken. Obwohl sie so unterschiedlich aussehen, bestehen alle Wolken aus dem gleichen Stoff: Wasser. Aber das ist doch komisch! Wasser ist doch eigentlich flüssig – oder doch nicht? Ich – der Schlaufuchs – erkläre dir, wie genau sie entstehen: 

Am Anfang verdunstet das Wasser – es kann also verschiedene Formen annehmen. Das passiert, wenn die Sonne Luft und Wasser erwärmt. Zum Beispiel über dem Meer, einem See oder auch über einer Pfütze. Das Wasser verwandelt sich dann in unsichtbaren Wasserdampf, der in die Luft steigt. Es löst sich sozusagen in Luft auf! Die warme Luft steigt dann mit dem Wasserdampf nach oben: von der Erde in Richtung Himmel. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf nimmt sie mit. Allerdings kühlt sich die Luft auf dem Weg nach oben ab. In der Höhe passt dann nicht mehr so viel Wasserdampf in die Luft hinein wie noch am Boden. Und genau dann entsteht eine Wolke!

Aus dem Wasserdampf werden in der kühleren Luft nämlich wieder winzige Wassertröpfchen. Die Tröpfchen sind zunächst so klein, dass sie von der Luft darum herumgetragen werden. Sie können aber in der Wolke größer werden. Je größer die Tropfen werden, desto schwerer werden sie. Irgendwann sind sie dann so schwer, dass sie aus der Wolke herausfallen – es regnet!  

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