Onomastik – puh, was für ein schweres Wort! So lautet der Fachbegriff für Namensforschung. An der Universität in Leipzig kann man diese Wissenschaft studieren. Dort lernt man, wie Namen von Orten und Personen entstanden sind. Ein Onomast untersucht die Wortstämme, Vorsilben und Endungen, die in den Namen stecken. Und das in allen möglichen Sprachen und Schreibweisen.

Die Wissenschaftler bieten auch eine Vornamenberatung an. Sie können feststellen, welche Vornamen für Kinder erlaubt sind. Um in Deutschland genehmigt zu werden, muss ein Name deutlich als Name erkennbar und eindeutig männlich oder weiblich sein. Obstsalat darf man also nicht heißen. Außerdem sind keine Fantasienamen erlaubt. Bei ihrer Arbeit untersuchen die Experten auch, welche Vornamen besonders beliebt sind. Gerade sind das kurze Namen wie Paul oder Ida.

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