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Namensgeber vor der Haustür

am 10.08.2017

Schlaufuchs-Reporter berichten aus dem Atelier Kunsttreppe 34

Versteckt in einem Hinterhof in Schlüchtern liegt das Atelier Kunsttreppe 34. Die Schlaufuchs-Reporter Philipp Übelacker (12) aus Fulda und Hannah Vetter (10) aus Hosenfeld haben es mit ihren Kollegen besucht.

In der Kunsttreppe in Schlüchtern dürfen Kinder, Jugendliche und Erwachsene nicht nur Kunst anschauen, sondern sie anfassen und vor allem selbst machen. Ölkreiden, Aquarellfarben, Ton, Speckstein und vieles mehr stehen bereit. Ausprobieren lautet das Motto. Das haben wir Reporter uns natürlich nicht zweimal sagen lassen.
Es gab so viele spannende Materialien, dass wir es schwer hatten, uns zu entscheiden. Bevor es aber losging, führte uns Annegret Droste (77), pensionierte Kunsttherapeutin und Leiterin der Kunsttreppe, durch das Atelier. Es befindet sich in einer alten Fabrik. An den Wänden hängen Bilder, und über der Küchenzeile findest du Postkarten, auf denen berühmte Künstler abgebildet sind. Annegret Droste hat die Kunsttreppe gegründet.
„Ich habe schon immer davon geträumt, künstlerisch aktiv zu sein. Als ich in Rente ging, suchte ich deshalb ein Atelier“, erzählte sie. „Über eine Freundin bin ich auf die obere Etage in einer alten Fabrik aufmerksam geworden. Eine inzwischen gute Bekannte lebte dort als Töpferin mit ihren zwei Kindern. Als sie umzog, übernahm ich die Räume. Die steile Außentreppe wurde für das Atelier zum Namensgeber.“
Annegret Droste stellte uns auch ihrer Mitarbeiterin Christina Kopka (33) vor. Die Kunstlehrerin half uns, als wir künstlerisch tätig wurden. Dabei kam nicht unbedingt das heraus, was wir uns vorgenommen hatten. Reporterin Vivienne wollte etwa aus einem selbst polierten Speckstein einen Vulkan basteln. Am Ende stand ein Brettspiel aus Ton vor ihr. Mit dem Speckstein in der Mitte, den selbstgemachten Spielsteinen und den Muscheln als Würfel war es sogar bespielbar.
Konimba töpferte von einer Tasse ausgehend dann eine Schale mit dem Logo von Borussia Dortmund. Hannah entschied sich dagegen, Treppen in ihren Speckstein zu feilen. Sie feilte ihn zu einem Quadrat mit glatten Oberflächen und verzierte den hellblauen Stein mit einer Muschel. Nachdem sie den Stein mit Öl behandelt hatte, sah er aus wie ein Stück Seife.
Philipp hatte erst keine Idee, was er aus dem Ton machen könnte. Annegret Dorste erkundigte sich nach seinem Lieblingstier und zauberte aus einem Bücherstapel ein Buch über Pandabären hervor – zur Inspiration. Philipps getöpferter Panda sitzt nun auf seinem Schreibtisch und wartet darauf, mit Farbe angemalt zu werden.

Weitere Bilder vom Ausflug der Schlaufuchs-Reporter gibt es hier

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