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Frau Holle in Landenhausen

am 10.08.2017

Schlaufuchs-Reporterin testet märchenhafte Zufallsreise

Katze, Apfelbaum und Schneeflocke – Schlaufuchs-Reporterin Ann-Sophie Trier (10) aus Landenhausen hat eine märchenhafte Zufallsreise durch ihren Heimatort gemacht. Und du kannst das auch!

Sommerferien sind toll, doch manchmal weißt du gar nicht, was du mit den langen, freien Tagen anfangen sollst. Ich habe mir einmal für dich die Internetseite von Spessart Tourismus angeschaut. Unter der Rubrik „Spessart im Glück“ kannst du dich auf die Spuren der Märchen begeben. Nicht digital, sondern vor deiner Haustüre.
Per Zufallsgenerator wählte die Internetseite „Frau Holle“ für mich aus und schickte mich auf die Reise. Zehn Schlüsselbegriffe bekam ich dazu an die Hand: Kissen, Brunnen, Federn, Spindel, Backofen mit Brot, Apfelbaum, Schneeflocke, Huhn, Gold und Pech. Sie musste ich rund um mein Zuhause in Landenhausen suchen. Das liegt zwar nicht im Spessart, sondern im Vogelsberg, aber die sogenannte märchenhafte Zufallsreise funktioniert an jedem anderen Ort genauso gut.
Das erste Schlüsselwort war ganz leicht zu finden. Ich habe einfach aus meinem Zimmerfenster heraus ein Kissen ausgeschüttelt. Dann bin ich zu unserer Nachbarin in den Garten gegangen. Dort steht ein schöner Apfelbaum mit vielen Äpfeln an den Zweigen. Danach habe ich in Landenhausen einen Brunnen gesucht. Ich machte mich zu Fuß auf den Weg. Denn einen Brunnen, das wusste ich, finde ich in unserer Nachbarschaft und zwar etwas versteckt in einem kleinen Hof.
Auf dem Rückweg ist eine schwarze Katze vor mir über die Straße gelaufen. Schwarze Katzen hatten früher den Ruf, dass sie Pech bringen – heute weiß man es besser, aber ich habe sie trotzdem für das Schlüsselwort fotografiert. An Stelle des Hahns habe ich ein Huhn bei meiner Oma Ellen in Angersbach fotografiert. Sie hält eines für jedes Enkelkind, also sechs.
Und dann ganz zufällig habe ich eine Feder von den Hühnern gefunden und habe sie für das Schlüsselwort Feder fotografiert. Hühner verlieren nämlich nur in der Mauser ihre Federn, und es ist ganz selten, dass man zwischendurch mal eine schöne Hühnerfeder findet.
Gold zu finden, ist natürlich sehr schwer, deswegen habe ich es ein bisschen nachgestellt und habe die Eheringe meiner Eltern fotografiert. Später versuchte ich Brot, im Backofen zu finden. Das war gar nicht so schwer. In Landenhausen haben wir einen ganz tollen Bäcker. Er hat mich in seine Backstube gelassen – dafür einen lieben Dank an Familie Schröter! 
Auf meiner märchenhaften Zufallsreise haben mich meine Freunde Lisa und Philipp sowie meine kleine Schwester Madeleine begleitet. Als Letztes fehlte mir noch die Spindel. Aber ich wusste niemanden, der eine hat. Lisa erzählte mir dann, dass bei ihr Zuhause in Dirlos noch ein altes Spinnrad steht. Am nächsten Tag schickte sie mir ein Foto davon. Die größte Schwierigkeit hat mir die Schneeflocke bereitet. Schließlich findet man im Hochsommer keine auf der Wiese. Deshalb habe ich mir eine schöne Flocke im Internet angeschaut.
Du willst auch eine märchenhafte Zufallsreise machen? Im Internet findest du die Anleitung dazu. Probiere es doch einmal mit deiner Familie oder Freunden aus. Viel Spaß!

Zur märchenhaften Zufallsreise von Spessart Tourismus geht es hier

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