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Mehr als nur Popcorn!

am 04.08.2017

Schlaufuchs-Reporterin berichtet vom Besuch im Maislabyrinth

Wie fühlt es sich an, durch ein Maislabyrinth zu gehen? Schlaufuchs-Reporterin Enya Baier (7) hat das Labyrinth am Edersee getestet – und auch wieder herausgefunden.

Auf einer Gesamtfläche von rund 40 000 Quadratmetern steht der ökologisch abbaubare Freitzeitpark am Edersee. Ja wirklich, er ist abbaubar und jedes Jahr ist er ein bisschen anders. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.
Heike Schäfer erklärte mir, wie es zu dieser Idee kam: „Die Idee zum Labyrinth ist im Zusammenhang mit einem Beitrag zum Wettbewerb ,Unser Dorf’ entstanden. Basdorf hat daran im Jahr 1999 teilgenommen. Da haben wir auf einem kleinen Feld am Dorfrand Wege in den Mais geschnitten und gesehen, dass die Kinder großen Spaß hatten. Daraufhin haben wir es im nächsten Jahr in größerem Rahmen versucht.“
Im Jahr 2000 gab es nur eine Holzhütte im Maislabyrinth. Inzwischen gibt es viele tolle Attraktionen: einen Bauernladen, eine Treckerteststrecke, ein Trampolin, ein Indianerdorf, einen Geschicklichkeitsparcours, einen Dachsbau, Bogenschießen, einen Abenteuerspielplatz, eine Heuhüpfburg und ein interessantes Bauernmuseum. Wer mutig ist und Kraft in den Beinen hat, der kann auch mit dem Go Kart ins Labyrinth fahren – dafür gibt es extra eine Fahrstrecke. Außerdem gibt es einen spannenden Kräutergarten auf dem Gelände und einen Barfußpfad. Meine Lieblingsplätze waren aber das Maisschwimmbad, Maisplantsch- und Maistretbecken. Da sind ganz viele Körner drin und man kann so herrlich darin spielen. Ich wollte echt gar nicht mehr nach Hause.
Im Maislabyrinth selbst kannst du auch Spaß haben. Es gibt etliche Sackgassen und verschieden schwere Wege. In den Sackgassen sind Lerntafeln aufgestellt. Mais wird übrigens von Ende April bis Anfang Mai ausgelegt. Bei einer Bodentemperatur von 12 Grad Celsius wächst er am besten. Wer den Ausgang aus dem Labyrinth findet, klettert im Anschluss auf die Aussichtsplattform. Von dort aus überblickst du die gesamte Fläche. Wer Lust hat, darf dann noch auf einem Pony reiten. So viel Bewegung macht hungrig. Der Imbiss bietet leckere Gerichte an: zum Beispiel Pommes, Kartoffeln mit Quark und Maiskolben mit Butter und Salz.
In einem Maislabyrinth steckt viel Arbeit. Heike Schäfer erklärte mir: „Die Planungen für das nächste Labyrinth beginnen immer schon dann, wenn wir das alte abgeschlossen haben.“ Das Ziel der Betreiber ist es, den Besuchern Natur und Landwirtschaft näher zu bringen. Weil das mit Spiel und Spaß geschehen soll, gibt es besondere Erlebnistage. Etwa zu den Themen Fledermäuse und Mittelalter. Die Infos dazu sowie die Öffnungszeiten findest du im Internet. Aber Achtung: Das Maislabyrinth ist nur bis Dienstag, 3. Oktober, geöffnet. Der Eintritt für Kinder (3 bis 14 Jahre) kostet 3,50 Euro, Jugendliche (15 bis 18) und Erwachsene zahlen 4,50 Euro.

Weitere Infos zum Maislabyrinth gibt es hier

 

 

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