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Wenn die „Lauscher“ Schutz benötigen

am 25.07.2017

Mike berichtet über einen sensiblen Empfänger

Das Ohr ist ein empfindlicher Schallempfänger. Ich, Schlaufuchs-Reporter Mike Hambach (7) aus Burghaun, möchte euch heute darüber berichten.

Die Schallwellen, die wir hören, werden über die Luft übertragen. Das Ohr empfängt diese. Der Schallpegel wird in der Maßeinheit Dezibel (dB) gemessen. Lärm ist auf Dauer für unser Ohr schädlich. Geräusche bis75 dB können unbedenklich sein.
In der Nähe von lauten Maschinen ist das Tragen eines Gehörschutzes am Arbeitsplatz vorgeschrieben. Bei Musikveranstaltungen oder Autorennen werden meist auch hohe Schallpegel erreicht. Hier ist ein guter Gehörschutz ebenfalls wichtig. Aber auch bei einem schnarchenden Bettnachbarn ist ein Gehörschutz hilfreich.
Bei der richtigen Wahl des Gehörschutzes sollte man sich vom Hörgeräteakustiker beraten lassen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Ohr zu schützen.
Einfache Ohrstöpsel gibt es aus unterschiedlichen Materialien wie Watte, Knete, Silikon oder Schaumstoff. Je nach Typ werden sie mehrfach oder einmalig verwendet. Vor der Anwendung werden diese durch Kneten oder Zusammendrücken vorgeformt. Diese Variante ist kostengünstig und sinnvoll bei gelegentlicher Anwendung.
Der Hörgeräteakustiker fertigt bei Bedarf einen individuellen Gehörschutz als Otoplastik an. Dieser passt optimal ins Ohr und ist sinnvoll, wenn der Gehörschutz regelmäßig benötigt wird. Bei kurzzeitigem Gebrauch wird oft ein Kapselgehörschutz verwendet. Dieser sieht ähnlich aus wie ein Kopfhörer. Er kann jederzeit angelegt und wieder abgenommen werden. Es gibt verschiedene Größen, natürlich passende Modelle für Kinder.
Ich hatte einmal einen Kapselgehörschutz auf, als wir bei einer lauten Veranstaltung waren. Jetzt weiß ich, wie wichtig es ist, seine Ohren zu schützen. Manche Gehörschützer werden auch als Schutz gegen Wind und Wasser verwendet.
Einige Kinder und Erwachsene haben ein kleines Röhrchen im Trommelfell. Dieses wird nach einem Paukenerguß eingesetzt, damit das Mittelohr belüftet wird. Nach der Operation sollten Patienten mit Paukenröhrchen das Ohr schützen, wenn sie sich ins Wasser begeben. Ein spezieller Wasserschutz schützt das Ohr vor eindringendem Wasser.

Wie laut, wie schädlich?

Bei dem Besuch der Firma Trabert Besser Hören in Fulda habe ich, Schlaufuchs-Reporterin Paulin Marie Goldbach (11) aus Rothemann, sehr viel über unser Hörorgan – das Ohr – erfahren.

Der Hörakustikmeister Christian Happ (37) und die Assistentin der Marketingabteilung, Angela Kreß (26), hatten uns viel über das Hören zu berichten. Ein Hörakustiker führt Hörtests durch und berät bei der Auswahl von Hörgeräten. Diese Geräte können Menschen helfen, wieder richtig gut zu hören, wenn Hören schwieriger wird. Die Lautstärke wird in Dezibel (dB) gemessen. Wusstest du, dass wenn du ganz normal sprichst, das schon 65 dB laut ist? Lautstärken ab 75 dB können schädlich für das Ohr sein. Ein Lastwagen kann 80 dB laut sein, und wenn du schreist, bist du ganze 130 dB laut. Eine Spielzeugpistole ist sogar 180 dB laut, wenn sie direkt neben dem Ohr abgefeuert wird. Wenn du Musik auch so gerne magst wie ich, dann höre sie nicht zu laut. So bleibt dein Ohr gesund. Auf dem Foto siehst du mich übrigens beim Schnell-Hörtest – dem sogenannten Quattro Check.

Weitere Fotos zum Besuch der Schlaufuchs-Reporter bei Trabert Besser Hören findest du HIER.

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