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Der 3D-Abdruck

Spannender Flug durch das eigene Ohr

am 25.07.2017

Schlaufuchs-Reporter Tom lässt sich einen 3D-Abdruck seines Ohrs anfertigen

Während des Besuchs beim Hörakustiker war ich, Schlaufuchs-Reporter Tom Hambach (7) aus Burghaun, neugierig, wie das Ohr funktioniert.

Der Weg des Schalls gleicht einer schnellen Reise. Christian  Happ (37) von der Firma Trabert hat mich zu einem „Flug durchs Ohr“ eingeladen.
Die Reise startete im Außen-ohr bei der Ohrmuschel. Diese ist wie ein Trichter und wichtig für das Richtungshören. Danach kommt der circa drei Zentimeter lange Gehörgang. Das Trommelfell grenzt das Außenohr und das Mittelohr voneinander ab. Es ist ungefähr so groß wie eine 1-Cent-Münze.
Der Schall trifft auf das Trommelfell und bringt diese Membran in Schwingungen. Im Mittelohr befinden sich in der Paukenhöhle drei winzige Gehörknöchelchen. Sie heißen wegen ihrer Formen Hammer, Amboss und Steigbügel. Es sind die kleinsten Knochen des menschlichen Körpers. Die Knöchelchen sind mit dem Trommelfell verwachsen. So werden die Schwingungen an das Innenohr übertragen. Dort, wo der Steigbügel auf die nächste Membran „das ovale Fenster“ trifft, beginnt das Innenohr. Hier sitzt das eigentliche Hörorgan, die Cochlea. So groß wie eine Erbse erinnert die Hörschnecke tatsächlich an ein Schneckenhaus. Das sind die wichtigsten Teile im Ohr.
Als besondere Erinnerung machte Christian Happ einen 3D-Abdruck meines Außenohrs. Ein Stückchen Watte schützte mein Trommelfell und begrenzte den abzuformenden Gehörgang. Das orangefarbene Silikonmaterial wurde angemischt und mit einer speziellen Spritze in Ohr und Gehörgang gegeben. Nach wenigen Minuten war die Masse fest. Nun hatte ich einen tollen Abdruck von meinem Ohr. Hörgeräteakustiker können so das passende Ohrstück für Hörgeräte oder einen individuellen Gehörschutz anfertigen. Mein Ohrabdruck ist eine tolle Erinnerung an die interessante Führung bei der Firma Trabert.

 

Führung durchs Labor

Ich, Schlaufuchs-Reporterin Chiara Odenwald (11) aus Rothemann, habe mir das Labor von Trabert Besser Hören in Fulda einmal genauer angeschaut. Hier schreibe ich euch von der Führung durchs Labor.
Im Labor war es sehr interessant. Hörakustikermeister Christian Happ (37) und seine Kollegin von Trabert, Angela Kreß (26), haben alles sehr spannend erklärt. Im Labor haben alle Mitarbeiter immer viel zu tun. Dort werden zum Beispiel die Hörgeräte an die Ohren der Kunden angepasst.
Es gibt zwei Arten von Hörgeräten. Zum einen die im-Ohr-Geräte und zum anderen die Hörgeräte, die hinter dem Ohr sitzen. Die im-Ohr-Geräte sind logischerweise im Ohr ganz versteckt und die anderen Hörgeräte sind größer und man kann diese sehen.
Wir haben auch etwas über Gehörschützer gelernt. Da gibt es zum Beispiel das Wassersportgerät: Es sieht aus wie ein kleiner Stöpsel, den man ins Ohr steckt. Damit kann man im Wasser schwimmen – aber nicht tauchen. Und es gibt das Arbeitsschutzgerät: Dieses benutzen hauptsächlich Bauarbeiter, welche bei der Arbeit starkem Lärm ausgesetzt sind. Es sieht fast so aus wie große Kopfhörer.
Es gibt Geräte, die komplett von der Krankenkasse bezahlt werden. Es gibt aber auch Geräte, für die man zwischen 100 und 2000 Euro dazuzahlen muss.

Weitere Fotos zum Besuch der Schlaufuchs-Reporter bei Trabert Besser Hören findest du HIER.

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