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Im Labor von Trabert Besser Hören in Fulda

Von der Schallwelle zum elektrischen Impuls

am 25.07.2017

So funktioniert das Gehör

Nachdem ich, Schlaufuchs-Reporter Henry Hambach (9) aus Burghaun, die Firma Trabert Besser Hören besuchen durfte, berichte ich über die Funktion des Gehörs.

Über die Ohrmuschel wird der Ton eingefangen. Das Trommelfell gerät in Schwingungen. Dadurch werden unzählige kleine Impulse an die dahinterliegenden Gehörknöchelchen übertragen. Die Schwingungen werden um das 20-Fache verstärkt und an das Innenohr weitergeleitet. Hier ist das eigentliche Hörorgan, die Hörschnecke. Die Schnecke ist mit Flüssigkeit gefüllt. Die Schwingungen der Gehörknöchelchenkette werden über ein dünnes Häutchen an diese Lymphflüssigkeit der Hörschnecke übertragen. In der Hörschnecke befinden sich die Haarsinneszellen, die in Schwingungen versetzt werden.
Rund 20 000 Haarzellen sorgen dafür, dass jede Tonfrequenz an einem anderen Ort der Schnecke wahrgenommen wird. Sie wandeln diese Schwingungen in elektrische Impulse um. Diese Impulse werden über den Hörnerv an unser Gehirn weitergeleitet und hier verarbeitet.
Erst jetzt nehmen wir die Schallschwingungen wahr, zum Beispiel als gesprochenes Wort, als Musik oder als störendes Geräusch.
Bereits auf dem Weg zum Großhirn wird auf unterschiedlichen Schaltstellen das Gehörte bewertet. Wichtige Informationen werden verstärkt, unwichtige unterdrückt. Im Großhirn wird dann analysiert und mit Bekanntem verglichen und bewertet. Diese Arbeit leistet unser Gehirn aber nur, wenn wir mit beiden Ohren gut hören.
Es gibt verschiedene Ursachen für Hörminderungen. Die meisten Hörschäden sind leider irreparabel. Technische Hörhilfen können diese Schäden ausgleichen, aber leider nicht heilen. Ich selbst bin auf einem Ohr schwerhörig und trage in der Schule ein Hörgerät. Ich habe mich sehr gut daran gewöhnt.
Durch mein Hörgerät kann ich dem Unterricht konzentriert folgen und bekomme alles mit. Das kleine Hörgerät ist angenehm zu tragen und stört nicht. Ich kann jedem empfehlen, das Gehör im Alltag gut zu schützen und Hörprobleme ernst zu nehmen.
Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt und der Hörgeräteakustiker können mit verschiedenen Hörtests genau erkennen, in welchem Frequenzbereich das Hörproblem liegt.  Moderne Hörgeräte sind fast unsichtbar im Ohr. Sie sind kleine Wunderwerke der Technik.

Weitere Fotos von dem Schlaufuchs-Reporter-Besuch findest du HIER.

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