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Mit einer Pferdestärke

am 02.05.2017

Schlaufuchs-Reporterin berichtet von Reitturnier

Im Schritt, Trab und Galopp sitzt sie sicher im Sattel. Schlaufuchs-Reporterin Ann-Sophie Trier (9) aus Landenhausen hat an einem Reitturnier teilgenommen und eine Schleife gewonnen.

Samstag 8 Uhr – ein tolles und aufregendes Wochenende beginnt für mich. Ich habe ein Reitturnier in meinem Verein in Landenhausen. Doch vorher fahre ich mit meiner Mutter nach Engelhelms zu meinem Turnierpferd Tesse. Es müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden.
Meine Reitlehrerin Claudi ist mit ihrem kleinen Sohn Johannes schon im Stall. Sie flechtet Tesses Mähne in Zöpfe. In der Zwischenzeit mache ich die Trense und den Sattel sauber, damit alles ordentlich glänzt. Nachdem wir Tesse eine Decke aufgelegt und alle anderen Sachen im Auto verstaut haben, kommt Tesse in den Pferdeanhänger. Sie ist ganz brav, weil sie das schon kennt. Auf der Autofahrt haben wir viel Spaß. Das ist gut, denn so vergesse ich meine Aufregung ein bisschen.
In Landenhausen steuern wir zuerst die Meldestelle an. Alle Teilnehmer müssen dort Bescheid geben, dass sie da sind. Das nennt man „abhaken lassen“. Hier bekommst du die sogenannte Kopfnummer. Du befestigst sie an der Trense deines Pferdes. Der Richter – er bewertet den Ritt – kann so Reiter und Pferde zuordnen. Bevor es losgeht, gibt Claudi mir am Abreiteplatz noch Unterricht. Für Pferde gilt das gleiche wie für Sportler. Sie müssen sich vor jedem Wettkampf aufwärmen.
Wenn die Startreihenfolge der Reiter feststeht, beginnt das Turnier. Der Richter sagt, was er sehen möchte. Bei einer Dressurprüfung der Klasse E sind das die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp. Im Galopp wird jeder Reiter einzeln bewertet. Danach erfolgt die Platzierung. Ich habe den fünften Platz erreicht. Wir Reiter bekamen eine Schleife und Geschenke. Das hat mich sehr gefreut.
Tesse durfte nach dem Turnier erst einmal entspannen. Johannes und ich haben sie auf dem Anhängerparkplatz Gras fressen lassen. Das ist für sie das Größte. Dann stärkten wir uns selbst und fuhren Tesse wieder nach Hause. Im Stall haben wir sie versorgt, und auf dem Nachhauseweg war ich glücklich.
Am Sonntag war ich für den Helferdienst während des Turniers eingeteilt. Wie in jedem anderen Verein ist es im Reit- und Fahrverein Landenhausen üblich, dass man an Turniertagen die Veranstaltung mit seinem Arbeitseinsatz unterstützt. Ich war mit meiner Mutter in der Küche eingeteilt. Wir haben Essen und Getränke verkauft. Solche Einsätze machen auch richtig Spaß.

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