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Ein Regen aus Schokolade

am 21.03.2017

Schlaufuchs-Reporter in der Süßwarenfabrik Keil

Der erste Schlaufuchs-Reporter-Einsatz – und gleich so ein spannender Termin! Hanna (11) und Moritz Schmitt (9) aus Künzell haben die Schokokussfabrik in Schotten-Wingershausen besucht.

Weißt du, wo die kleinste Schokokussfabrik der Welt ihren Sitz hat? In Wingershausen bei Schotten. Dort gibt es seit 30 Jahren die Schokokussfabrik Keil. Mehr als 60 verschiedene Sorten stellt Inhaber Wolfgang Keil (65) her. Die Rezepte hat er selbst entwickelt. Ein Schokokuss besteht – je nach Geschmacksrichtung – aus bis zu sechs Zutaten: darunter Zucker, Eiweiß und Schokolade.
Zwischen 5000 und 8000 Schokoküsse werden täglich hergestellt. Alles in Handarbeit! Konditor Wolfgang Keil benötigt dafür 20 Kilogramm Schokolade und 50 Kilogramm Zucker am Tag. Für den Schokoladenüberzug verwendet er die Sorten Nuss, Zartbitter und Weiße Schokolade.
Wolfgang Keil arbeitet oft alleine. Wenn besonders viele Schokoküsse hergestellt werden müssen, helfen ihm seine Familie und zwei Mitarbeiter. Und so entsteht ein Schokokuss: Zuerst klebt der Konditor Waffeln mit vermischtem Mehl und Wasser auf ein dünnes Brett. Wenn alles getrocknet ist, kommt der Schaum ins Spiel. Er wurde aus Eiweiß und heiß gekochtem Zucker zubereitet. Dafür gibt es eine große Maschine. Die Masse wird mit einem Spritzbeutel auf die Waffeln gespritzt. Nun kommt das Erkennungszeichen der Keil-Schokoküsse: Wolfgang Keil setzt eine Sterntülle auf den Spritzbeutel und verziert jeden Schokokuss mit einem Krönchen aus Schaum.
Noch fehlt den Schokoküssen die Schokolade. Der Schaum auf der Waffel muss zuerst fest werden. Dann taucht Wolfgang Keil die Schaumküsse in Schokolade. Dafür dreht er einfach das Brett um und tunkt es in ein großes Becken voller flüssiger Schokolade. Hebt er es heraus, regnet es Schokolade. Gleich im Anschluss streut Keil die Verzierung auf die noch feuchte Schokolade. Zum Trocknen kommen die fertigen Schokoküsse wieder ins Regal. Später werden sie vom Brett getrennt. Wir Schlaufuchs-Reporter haben das Ergebnis getestet. Lecker!
Die Kunden von Süßwaren Keil können zwischen Schachteln mit 15, 25 oder 100 Schokoküssen wählen. Einzeln werden die Süßigkeiten natürlich auch verkauft. Interessant ist ein Ordner auf der Theke. Darin kannst du dir Sonderanfertigungen anschauen. Sie werden auf Bestellung gemacht. Denn es dauert circa zwei Stunden, bis zum Beispiel ein Igel, ein Riesen-Schokokuss oder ein Pferdekopf fertig sind.

Mehr Bilder vom Reporterausflug gibt es hier

Weitere Infos zur Süßwarenfabrik findest du hier

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