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Von Smog und Pharaonen

am 16.01.2017

Schlaufuchs-Reporter war in Ägypten im Urlaub

Fremde Länder im Urlaub entdecken – das gefällt unserem Schlaufuchs-Reporter Felix Böhle (10) aus Dietershan. Diesmal hat er Ägypten besucht. In dem nordafrikanischen Land gibt es nicht nur Pyramiden zu bestaunen, sondern auch einen gewöhnungsbedürftigen Straßenverkehr.

Hast du schon mal etwas von Smog gehört? Das ist eine Schicht aus Rauch und Abgasen, die in der Luft über einer Stadt liegen kann. Das sieht zwar aus wie dichter Nebel, ist aber verschmutzte Luft. Als wir in Kairo, der Hauptstadt des Landes Ägypten, ankamen, gab es gerade auch viel Smog. Deshalb fiel uns erst abends auf, dass wir aus unserem Hotelfenster freien Blick auf die Pyramiden von Gizeh hatten, die wir tagsüber schon besucht hatten. Sie sind das Wahrzeichen Ägyptens und gehören zum Weltkulturerbe der Unesco.
Im Ägyptischen Museum nahmen wir an einer Führung teil. Dabei konnten wir in die Zeit eintauchen, in der noch Pharaonen das Land regierten. Die Ausstellung zeigt Pharaonen- und Bauernstatuen, einen verzierten Grabeingang, Schätze aus Ringen und Ketten. Im oberen Teil des Museums sind die größeren Schätze untergebracht, darunter die Maske von Tutanchamun. Die wollen alle Besucher auf jeden Fall sehen. Er ist der wohl bekannteste altägyptische König und regierte etwa von 1332 bis 1323 vor Christus.
Die Särge von Tutanchamun sind dort so aufgestellt, dass sich der kleinere Sarg immer in der Scheibe des größeren gespiegelt hat. Dadurch konnte man sehen, wie genau die Arbeit der alten Ägypter war. Denn die Särge haben gerade so ineinander gepasst. Spannend war zudem die Pharaonen-Mumienausstellung.
Unser Reiseleiter hat uns erzählt, dass der ägyptische Sonntag am Freitag ist. Da haben alle frei. Den zweiten freien Tag haben die Ägypter entweder am Samstag, Sonntag oder Donnerstag. Das gilt auch für Schulen und Geschäfte. Je nachdem auf welcher Schule man ist oder wo man arbeitet, hat man an einem anderen Tag frei. Deshalb ist montags bis mittwochs am meisten Verkehr. Es macht den Eindruck, als ob jeder fährt wie er möchte. Autos, Busse, Taxis, Tuk Tuks, Eselkarren und Kutschen fahren kreuz und quer über die Straße. Die Fußgänger laufen zwischen den Autos herum.
Seit den 80er Jahren hat in Ägypten fast jeder Mensch Zugang zu Strom, berichtete uns der Reiseleiter. In dieser Zeit wurden außerdem Geburtsurkunden und die Schulpflicht eingeführt.

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