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Turnen auf dem Pferd

am 18.12.2016

Schlaufuchs-Reporter Kimmy Joel berichtet vom Voltigieren

Hast du eigentlich schon mal etwas von Quersitz, Sternengucker oder Faulpelz gehört? Schlaufuchs-Reporter Kimmy Joel Baier (9) aus Burghaun nimmt dich mit zum Voltigieren nach Schlitz.

Dressur-, Spring- oder Westernreiten – das kommt den meisten in den Sinn, wenn es um Pferdesport geht. Aber kennst du auch Voltigieren? Dabei handelt es sich um eine echt tolle Sportart. Denn es geht nicht nur um den Sport an sich, sondern auch um die Harmonie von Mensch und Tier.
Beim Voltigieren werden auf einem Pferd im Schritt, Trab und Galopp akrobatische und turnerische Übungen ausgeführt. Das Pferd wird währenddessen von einem Trainer im Kreis longiert. Ich trainiere beim Reit- und Fahrverein in Schlitz. Die Voltigierstunden sind dort immer samstags und mittwochs.
Bevor die Stunde beginnt, dürfen wir Flauschi, das liebe Voltigierpferd, putzen. Das macht viel Spaß und gehört wie beim Reiten zum Training dazu. Hufe auskratzen ist zum Beispiel wichtig, damit  Flauschi sicher auftreten kann. Nach dem Putzen wärmen wir uns gemeinsam auf. Abwechselnd üben wir dann auf Flauschi Figuren ein. Manche Figuren turnst du allein, bei anderen braucht man einen Partner. Die Übungen haben Namen wie Grundsitz, Mühle, Fahne, Schere, Leuchtturm, Quersitz oder Sternengucker.
Meine Lieblingsfigur ist die Fahne. Dabei knie ich im Vierfüßlerstand auf dem Pferde-rücken und strecke das rechte Bein  nach hinten und den linken Arm nach vorne aus. Das funktioniert auch mit der anderen Seite. Ich liebe es, das Pferd zu spüren und mich seinen Bewegungen anzupassen. Wir sind dann ein Team. 
Meine Schwester Enya (6) liebt es, den Grundsitz und den Faulpelz zu turnen. Beim Faulpelz liegst du mit dem Bauch auf dem Pferd, die Beine hängen an den Seiten herab und der Kopf zeigt in Richtung Schweif. „Es fühlt sich an, als ob man mit Flauschi kuschelt“, findet Enya. Leonie Tögel (8) aus Burghaun stimmt ihr zu, denn auch sie mag den Faulpelz. Jetzt im Winter turnen wir oft auf dem Bock. Das ist ein Pferd aus Holz zum Üben. Nach einer Stunde mit Flauschi dürfen wir ihn dann noch mit einer leckeren Möhre belohnen.

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