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800 Pferde im Winterdienst

am 04.10.2016

Schneeschleuder sorgt für freie Fahrt auf Gleisen

Die Bahn macht sich winterfest. Aber nicht nur! Das haben die Schlaufuchs-Reporterinnen Marie Scholl (11) aus Petersberg und Nele Jehnert (11) aus Neuhof entdeckt.

Wir Schlaufuchs-Reporter haben kürzlich das Werk der Deutschen Bahn (DB) in Fulda besucht. Obwohl es draußen zurzeit noch warm und mild ist, wollten wir einiges über das Zugfahren im Winter erfahren.
Wie werden zum Beispiel die Gleise von Schnee und Eis befreit? Hierzu setzt die DB eine Schneeschleuder ein. Diese saugt den Schnee mit riesigen „Propellern“ (siehe Foto links) auf. Mehrere Auswurfkamine an der Maschine können den Schnee bis zu 40 Meter zur Seite katapultieren. Die große Schneeschleuder hat drei Motoren mit jeweils circa 800 Pferdestärken – besser bekannt als PS. Trotz der vielen Pferdestärken kann die Schneeschleuder nicht schneller als 90 Kilometer pro Stunde fahren. Ihre Kraft braucht sie, um den Schnee wegzuräumen.
Einfacher wäre es wohl, die Schienen zu beheizen, damit sie im Winter nicht zufrieren. Das ist natürlich zu aufwendig. Manchmal werden die Weichen aber erwärmt. Das ein Zug im Schnee steckenbleibt, ist zwar selten, kann aber passieren. Doch Züge haben zum Glück eine Klimaanlage und eine Heizung. Die sorgen in den Waggons im Sommer für kalte und im Winter für warme Luft. So haben es die Reisenden trotzdem warm, wenn es einmal länger dauern sollte.
Hermann Vey (61) organisiert die Ausbildung in Fulda. Er stellte uns die Auszubildenden Hendrik Hopf (18) und Simon Wallmann (19) vor. Zusammen führten sie uns durch die Werkstatt, die eine Art Recycling-Fabrik ist. Dort lernten wir, dass eine große Bremszange 100 Kilogramm wiegt. Was für ein Brocken! 42 Auszubildende lernen in der Werkstatt gerade die Berufe Mechatroniker und Industriemechaniker.

Weitere Bilder vom Ausflug der Schlaufuchs-Reporter findest du hier

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