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Wenn aus Lego Kunst wird

am 29.09.2016

Schlaufuchs-Reporter berichtet über Ausstellung in Hamburg

Die Ausstellung „The Art of the Brick“ fand in Hamburg statt. Unser Schlaufuchs-Reporter Felix Böhle (10) aus Fulda hat sie sich angesehen.

Kannst du dir das vorstellen? In der Ausstellung „The Art of the Brick“ in Hamburg wurden sehr große Skulpturen aus Lego-Steinen gezeigt. Als Erstes fiel mir eine große Hand auf, die einen Lego-Stein hielt. Gleich dahinter stand ein riesiger Bleistift.
Im nächsten Raum entdeckte ich ein Cello in Originalgröße und eine Weltkugel. Es folgte die Nachbildung eines Tempels aus dem alten Griechenland. Eine kleine Figur namens „Hugman“ bestand aus 273 Lego-Steinen. Sie umarmte alles, was sie mit ihren kleinen Armen umfassen konnte.
Der US-amerikanische Künstler Nathan Sawaya stellt seine Werke auch im Freien auf. Sie werden zum Beispiel in New York um Fahrradständer und Bushaltestellen aufgestellt. Sawaya beobachtet dann, wie lange sie stehen bleiben. Meistens dauert es nicht lange, bis sie gestohlen werden.
Alle Figuren sind innen hohl. Nur die Figur vom römischen Kaiser Augustus ist um einen Baumstamm herumgebaut. Das war notwendig, weil sie sonst zur Seite umgekippt wäre. Gleich dahinter steht das Bild der Mona Lisa – und zwar gepixelt. Man musste sich also weit weg stellen und die Augen zukneifen, um das Bild genau zu sehen. Die Kunstwerke waren nicht gesichert. Nur das Bild von Micky Maus war hinter Glas. Es ist das einzige Bild der Ausstellung, welches nicht nachgebaut werden kann. Es wurde nämlich mit Goldsteinen gebaut.
Mit der Figur Yellow drückte der Künstler in drei Figuren die Grundfarben, Grundformen, Grundhaltungen und Grundgefühle des Menschen aus. Die Köpfe waren als Ball, Würfel und Pyramide dargestellt. Besonders gut hat mir der Schwimmer gefallen. Das Besondere an ihm war, dass er blau angeleuchtet wurde – wie das Meer.
Weil der Künstler überrascht war, wie viele Kinder in seine Ausstellung kommen, hat er einen riesigen Dinosaurier extra für die Kinder gebaut. Alle Figuren in der Ausstellung wurden zusammengeklebt, nur der Dinosaurier besteht aus 14 Teilen, weil er einfach so riesig ist. Der Bau des Dinosauriers hat einen ganzen Sommer gedauert. Er besteht aus 80 000 Lego-Steinen.

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