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Auf dem Boot nach Dresden

am 05.09.2016

Reporterin über ihren Urlaub im Elbsandsteingebirge

Weißt du, wo das Elbsandsteingebirge liegt? Schlaufuchs-Reporterin Lilly Meyer (10) aus Bad Soden-Salmünster hat das Mittelgebirge am Fluss Elbe besucht.

Unseren Sommerurlaub haben meine Familie und ich in diesem Jahr im Elbsandsteingebirge verbracht. Die Fahrt dorthin verlief gut. Vor Ort angekommen, ließen wir unser Boot zu Wasser. Denn das Gebirge liegt am Fluss Elbe. Danach sind wir zu unserer Ferienwohnung gefahren, die war sehr schön. Am zweiten Tag ging es mit dem Boot nach Tschechien. Mein Bruder und ich durften sogar kurz steuern. An diesem Abend habe ich Seemannsknoten gelernt: Ich kann jetzt den Kreuzknoten, den Achterknoten, den Palstek und den Mastwurf.
Ein Besuch in Dresden stand ebenso auf unserem Programm. Mit dem Boot sind wir auf der Elbe in die Stadt gefahren. Wir haben in einem Hafen angelegt und sind auf die Brühlsche Terrasse gegangen. Mit Mamas Cousine Birgit haben wir uns auf der Felsenbühne Rathen das Stück "Momo" angesehen. Darin ging es um ein Mädchen, das Zeitdiebe besiegt. Das Stück war akrobatisch. Die Zeitdiebe haben sich zum Beispiel an dem Felsen abgeseilt.
Später besichtigten wir das Schloss Moritzburg. Auf dem Schloss wurde ein Teil des Filmes „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gedreht. Der verlorene goldene Schuh von damals steht noch immer auf der Treppe. Hinter dem Schloss gab es einen See mit einem Leuchtturm.
In Meißen haben wir uns die Porzellan-Manufaktur und den Dom angeschaut. Vom Schillerplatz in Dresden fuhren wir am Tag darauf mit einer Bergbahn an einen Aussichtspunkt. Dort konnte man über die ganze Stadt schauen. Später sind wir mit der S-Bahn ins Zentrum gefahren und haben die Frauenkirche besucht. Bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg brannte die Kirche vollständig aus und stürzte ein. Nachdem sie jahrzehntelang als Trümmerhaufen und Mahnmal dalag, wurde sie originalgetreu wieder aufgebaut.
Die Semperoper war unser nächstes Ziel. Während einer Führung haben wir viel über die Geschichte des Opernhauses erfahren. Die Oper wurde von Gottfried Semper errichtet – deshalb der Name. Im Zweiten Weltkrieg ist im Vorführungssaal eine Bombe eingeschlagen. Auch das Opernhaus wurde wieder aufgebaut. Am letzten Tag des Urlaubs sind wir Boot gefahren. Zum Abschluss ging es zum Eisessen in die Ziegelscheune. Das war ein schöner Familienurlaub.

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