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Die Aufführung

am 05.07.2016

Von Elias Boschmann (13) aus Burghaun

Erst blickten wir Schlaufuchs-Reporter hinter die Kulissen des Bad Hersfelder Festspielbetriebs, danach trafen wir die Schauspieler Anton Rubtsov und Robert Joseph Bartl sowie Regisseur Joern Hinkel. Der Höhepunkt des Tages: Die Aufführung von Krabat in der Stiftsruine.

Die Ruine hat kein richtiges Dach mehr. Deshalb wird während des Festspielbetriebs ein Zeltdach über den Zuschauerraum gespannt. Die Schauspieler haben auf der Bühne kein Dach über dem Kopf. Manchmal fliegen sogar Vögel bei der Vorstellung über die Bühne. In dem Theaterstück nach dem Roman von Otfried Preußler geht es um den aus Kroatien stammenden Waisenjungen Krabat, der sich in Sachsen durchschlägt. Er wird Lehrling in einer Mühle. Bald stellt er fest, dass der Meister seine Schüler nicht das Müllershandwerk, sondern Schwarze Magie lehrt. Je mehr Krabat über die dunklen Geheimnisse des Meisters erfährt, desto unheimlicher wird ihm zumute. Als Krabat sich in die Kantorka, ein Mädchen aus dem Nachbardorf, verliebt und sein Freund Tonda auf mysteriöse Weise stirbt, wird es auch für ihn gefährlich. Mit der Kantorka nimmt er den Kampf gegen den Meister auf: Es geht um Leben und Tod. Das Stück hat mir gut gefallen. Es war spannend gespielt. Mehr als 100 Darsteller ziehen die Zuschauer in ihren Bann. Joern Hinkel hat den Roman toll in Szene gesetzt. Das Familienstück ist für Kinder und Erwachsene. Ich kann jedem empfehlen, es sich anzusehen.

Hier gibt es mehr Bilder zum Ausflug der Schlaufuchs-Reporter zu den Bad Hersfelder Festspielen.

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