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Von Croissants und Mee(h)r

am 09.05.2016

So weit ist Frankreich gar nicht weg - Tara-Yasmin Heil ist für euch über die Grenze gefahren!

Wo schmeckt ein Croissant am besten? Na klar, direkt in Frankreich! Schlaufuchs-Reporterin Tara-Yasmin Heil (10) aus Hauswurz hat das Land mit ihrer Mutter besucht.

Meine Mama und ich sind in mehreren Stationen durch Frankreich gereist. Zunächst passierten wir die Grenze und fuhren dann über den Rhein nach Colmar. Dort haben wir in einer „Boulangerie“, also einer Bäckerei, unser erstes französisches Frühstück gegessen. Als ich auf Französisch Croissants bestellt habe und von der Verkäuferin verstanden wurde, habe ich mich total gefreut. Und nicht nur ich: Auf unserer Reise ist mir oft aufgefallen, dass die Franzosen sich freuen, wenn ich versuche, Französisch zu sprechen.
Nachdem wir die leckeren Croissants gegessen hatten, machten wir noch einen Ausflug in die Altstadt von La Petite Venice. Der Name heißt übersetzt Klein-Venedig. Der Fluss Lauch fließt durch das Stadtzentrum. Wie im echten Venedig kann man dort mit Gondeln fahren. Am Ufer stehen Fachwerkhäuser. Kleine Gässchen liegen dazwischen. Nach der Stadtbesichtigung fuhren wir weiter nach Dijon. Dort machten wir den „Rundgang der Eule“. Er ist gut beschildert und enthält alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Porte Guillaume. Dieser Triumphbogen aus dem 18. Jahrhundert war früher Teil der Stadtmauern und wird auch Wilhelmstor genannt. Der Rundweg ist nach der „Eule“ benannt. Das ist eine kleine Statue, von der erzählt wird, dass sie Glück bringt, wenn man sie mit der linken Hand, der Hand des Herzens, berührt.
Unsere nächste Station war Saumane-de-Vaucluse. Dazwischen haben wir noch einen kurzen Abstecher in die Altstadt von Orange gemacht. In Saumane und der Umgebung gibt es viel zu entdecken. Dort befindet sich die Fontaine-de-Vaucluse, die größte Quelle Frankreichs. Ihr türkisfarbenes Wasser ist bis zu 300 Meter tief. Daraus entspringt der Fluss Sorgue. Es gibt da ein Gebäude, in dem man beobachten kann, wie früher Papier geschöpft wurde. In der Nähe liegt das Bergdorf Gordes am Abhang eines Berges. Es besteht aus romantischen alten Backsteinhäusern und schmalen Gässchen. In L’Isle-sur-la-Sorgue bummelten wir stundenlang.
Ein paar Tage später ging unsere Reise weiter an die Côte d’Azur. Auf der Fahrt durfte ich die Landkarte lesen! Es war eine gute Erfahrung für mich, in die Routenplanung miteinbezogen zu werden und Verantwortung zu übernehmen! Als wir angekommen waren, verbrachten wir die erste Nacht in Sanary-sur-Mer. Im Jachthafen liefen Tauben herum. Es machte großen Spaß, sie zu füttern. Am nächsten Tag kamen wir nach Six-Fours-les-Plages. Es lag direkt am Meer! Am Strand lagen viele tolle Muscheln und Steine zum Sammeln. Am Tollsten war aber eine große Lagune mit Blick auf das offene Meer. Auf dem Felsen ist eine Statue von der Venus zu sehen. Ich könnte Stunden damit verbringen, am Fuße der Venus zu stehen und die Wellen zu betrachten. In der Nähe ist der „Parc de la Mediteranée“. In Südfrankreich ist der Frühling schon viel weiter. Aufgrund des mediterranen Klimas gibt es Palmen und Kakteen.
Dann haben wir Avignon besichtigt. Die Hauptsehenswürdigkeit dort ist der Palais des Papes, eine gigantische Kathedrale. Auf den Rückweg nach Hause fuhren wir durch die Vogesen. So heißt die elsässische Hügellandschaft. Wir machten einen Abstecher zum Kloster St. Odile. Es liegt auf einem felsigen Hügel und hat eine Tränen- und eine Engelskapelle. Am Fuße des Hügels ist die Quelle St. Odile. Das Wasser soll eine heilende Wirkung haben. Deshalb nehmen viele etwas davon in Flaschen oder Kanistern mit. Dann ging es nach Deutschland. Diese Reise war wundervoll!

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