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Riesige Kochlöffel und Biogas

am 22.03.2016

Besuch in der Hochschulmensa Fulda

Studenten müssen viel lernen. Das macht hungrig! Unsere Schlaufuchs-Reporter besuchten deshalb die Mensa der Hochschule Fulda. Miriam Sophie Ursin (11) aus Großenbach und Sarafina Josifoski (9) aus Kerzell berichten davon.

Kennt ihr die Hochschule Fulda? Dort studieren viele Studenten. Zu Mittag essen können sie in der Mensa. Das ist eine Großküche. Mit einem Team von fünf Schlaufuchs-Reportern haben wir diese besucht und den Küchenchef Stefan Mack (46) getroffen. Er arbeitet seit drei Jahren in der Mensa.

Fast 2000 Essen verlassen am Tag die Mensa. Doch was passiert mit dem Essen, das nicht aufgegessen wird? Es darf zum Beispiel nicht an arme Menschen und Flüchtlinge verteilt werden. Das hat mit sogenannten Hygienevorschriften zu tun. Weggeworfen wird übrigens nur Essen, das auf den Tellern liegenbleibt, wenn sich die Gäste am Buffet zu viel genommen haben. Von allem anderen gibt es nicht so viele Reste, weil nach Bedarf gekocht wird. So bleiben nur etwa acht bis zehn Prozent vom Essen übrig. Das ist richtig wenig, bei den vielen Menschen.

Essen, das nicht verkauft wurde, wird abgeholt und zu Biogas gemacht. Das gilt zum Beispiel für das Gebäck in der Cafeteria. Eine Biogas-Anlage erzeugt Energie aus Abfällen. Das finde ich sehr umweltbewusst und gut. Die eingepackten Süßigkeiten halten dagegen länger und können deshalb über mehrere Tage in den Regalen bleiben.

Dienstags und donnerstags liefern die Großhändler ihre frischen Produkte. Großhändler nennt man Supermärkte für Großkunden wie die Mensa der Hochschule Fulda. Stefan Mack kann so kurzfristig einkaufen und frische Produkte verwenden. Er achtet dabei auf Bioprodukte und Lebensmittel aus der Region. Sie kommen zum Beispiel von Frucht Hartmann, Metzgerei Kleinhenz oder von antonius Netzwerk Mensch.

Mack findet es wichtig, alles frisch und ohne Fertigprodukte und Geschmacksverstärker zuzubereiten. Die Lebensmittel werden in speziellen Lagern aufbewahrt. Es gibt ein Süßigkeiten-, ein Gewürz-, ein Tiefkühl- und sogar ein Weinlager. Im Tiefkühllager ist es minus 18 Grad kalt – brrr! Wir Reporter durften es besichtigen, aber natürlich nur ganz kurz. Toll waren die riesigen Friteusen für die Pommes. Bis zu 20 Kilogramm Pommes können sie auf einmal machen. Und habt ihr die riesigen Kochlöffel auf dem Foto oben gesehen?

Keiner von uns Reportern war bisher in einer Großküche. Deshalb war das sehr aufregend für uns. Überraschend war, dass trotz der täglichen Essensmengen sehr abwechslungsreich gekocht und auf gesunde Ernährung geachtet wird.

Alle Bilder vom Besuch der Mensa findest du hier.

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