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"Alle Jahre wieder kommt das Christuskind"

am 22.12.2015

Was es mit dem Weihnachtsfest auf sich hat

Das Feste der Feste steht vor der Tür: Weihnachten. Aber was gibt es an den Feiertagen eigentlich zu feiern? Lies hier, wie Christen bei uns und in anderen Ländern das Fest begehen und was es über die Geschichte von der Geburt Jesu und die damit verbundenen Bräuche noch zu wissen gibt!

Wer feiert Weihnachten - und warum?

Weihnachten ist das Fest der Christen. Es wird vom 24. bis 26. Dezember gefeiert. Am 24. Dezember ist Heiligabend. An diesem Tag beschenken sich die Menschen. Es ist der Abend vor Weihnachten. Der 25. und 26. Dezember sind die Weihnachtsfeiertage.

An Weihnachten feiern viele Christen die Geburt Jesu. Das ist nach dem Glauben der Christen Gottes Sohn - später auch Jesus Christus genannt. Er soll vor mehr als 2000 Jahren auf die Welt gekommen sein. So steht es in der Bibel. In diesem Buch können die Christen viel über ihren Glauben lesen.

Aber: Die genaue Zeit, wann Jesus geboren wurde, erfährt man darin nicht. Die christliche Kirche bestimmte vor mehr als 1000 Jahren, dass Weihnachten am 25. Dezember sein soll. Später wurden daraus dann zwei Feiertage, also der 25. und 26. Dezember.

An Heiligabend besuchen viele Menschen bei uns einen Gottesdienst. Sie singen Lieder und lauschen der Weihnachtsgeschichte über die Geburt Jesu. Denn das Jesuskind ist schließlich der Grund, warum die Christen Weihnachten feiern.


Wie wird Weihnachten in anderen Ländern gefeiert?

Natürlich wird nicht nur in Deutschland Weihnachten gefeiert. Denn Christen gibt es auf der ganzen Welt. Zum Beispiel in der Stadt Bethlehem im Westjordanland. Sie ist besonders wichtig für die Gläubigen. In der Bibel steht nämlich, dass Jesus dort geboren wurde.

Viele Christen besuchen an Weihnachten deshalb diese Stadt und einen ganz bestimmten Ort. An der Stelle, wo Jesus gelegen haben soll, glänzt ein silberner Stern am Boden. Diese Stelle wird Geburtsgrotte genannt. Drumherum gibt es eine Kirche, die Geburtskirche.

Der Stern hat 14 Zacken und wird Silberstern genannt. Gläubige Christen küssen ihn und beten hier.

In Islamabad, der Hauptstadt von Pakistan, also etwa 5000 Kilometer von Deutschland entfernt, dauert das Weihnachtsfest sogar eine ganze Woche. Es fängt am 24. Dezember an. Am Abend gehen die Menschen in die Kirche. Und danach legen sie die Geschenke unter den Baum. Ausgepackt werden sie aber erst am Morgen des 25. Dezember. Dann werden Verwandte besucht und zwar bis Neujahr. Überall gibt es dann Weihnachtskuchen. Er ist gefüllt mit Früchten und Nüssen - und ihn gibt es nur an Weihnachten.


Auch in Afrika wird Weihnachten gefeiert. In Kigali, der Hauptstadt des Landes Ruanda zum Beispiel, wird ab dem 25. Dezember gefeiert. Morgens zu Hause und nachmittags bei den Verwandten. Es gibt ganz viel zu essen - das kennst du sicher auch aus Deutschland. In Ruanda ist es auch an Weihnachten warm. Deshalb feiern viele draußen. Die Geschenke gibt es zu keiner festen Uhrzeit.

Ein unbekanntes Fest:

 

Kleine Geschenke, Plätzchen, Weihnachtsbaum und Kerzenlicht: Viele Flüchtlinge in Deutschland erleben in diesen Tagen zum ersten Mal Weihnachten. Manche kennen dieses christliche Fest nicht, weil sie zum Beispiel einer anderen Religion angehören. Manche Leute wollen Flüchtlingen die Möglichkeit geben, zu erleben, wie die Weihnachtszeit hier bei uns ist. Deshalb veranstalten sie Weihnachtsfeiern für die Menschen. Manche Leute laden auch Flüchtlinge zu sich nach Hause ein, um mit ihnen gemeinsam das Weihnachtsfest zu feiern.

Diesmal kein Schnee:

Für weiße Weihnachten sehen Wetter-Fachleute im Moment schwarz. Momentan sei es einfach viel zu warm für Schnee, selbst in den Gebirgen. Das wird sich wohl auch in den nächsten Tagen nicht ändern.

Im Gegenteil: In einigen Regionen fühlt sich das Wetter eher nach Frühling als nach Winter an. Im Südwesten könnten die Temperaturen sogar auf etwa 15 Grad klettern.

Eigentlich schade. Mit Schnee ist Weihnachten einfach doppelt schön. Aber wenn im Dunkeln der Tannenbaum funkelt und ein paar Geschenke darunter liegen, kommt dann ja doch Weihnachtsstimmung auf.

Übrigens: 

 

Weihnachtssterne sieht man gerade häufig. Menschen dekorieren damit ihre Häuser und Wohnungen. Auch draußen, etwa auf Weihnachtsmärkten, funkeln und leuchten sie.

Fachleute sagen: Das mit den Sternen kommt von einer Geschichte aus der Bibel. Es geht dabei um die Geburt von Jesus. Du kennst das Ganze vielleicht als die Weihnachtsgeschichte. Damals soll ein heller Stern am Himmel den Heiligen Drei Königen den Weg nach Bethlehem gezeigt haben. Dort fanden sie das Jesuskind. Ob es den Stern tatsächlich gab, weiß niemand. Trotzdem leuchten heute in der Adventszeit viele Sterne, die an den Stern von Bethlehem erinnern sollen.

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