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Retter mit schwerem Gepäck

am 24.11.2015

Schlaufuchs-Reporter berichten vom Besuch auf der Hauptwache Fulda.

Eine Feuerwehrwache von innen sehen? Das haben unsere Schlaufuchs-Reporterinnen Franka Goldschmidt (12) aus Großenlüder, Neele Finger (10) aus Fulda und Marie Scholl (10) aus Petersberg bei einem Besuch auf der Hauptwache in Fulda erlebt.

Hast du dich schon mal gefragt, wo Feuerwehrleute sind, wenn sie keinen Einsatz haben? Na klar, auf der Hauptwache in Fulda. Wir Schlaufuchs-Reporter haben diese in der vergangenen Woche besucht. Empfangen wurden wir von Brandmeister Patrick Weber (29) und Bernd Gottschalk, stellvertretender Dienststellenleiter. Sie führten uns in die Leitstelle. Dort gibt es viele Computer. Sie zeigen per GPS an, welche Einsatzfahrzeuge gerade wo sind. Geht ein Notruf in der Leitstelle ein, wird das Fahrzeug, das am nächsten ist, von dort aus hingeschickt.

Kennst du die Nummer 112? Sie ruft man an, wenn es brennt. Der Anruf landet in der Leitstelle. Die Mitarbeiter stellen dem Anrufer viele Fragen: Wo ist etwas geschehen? Was ist geschehen? Wie viele Personen sind betroffen? Welche Art von Erkrankung, Verletzung oder Schaden liegt vor? Die Fragen werden auch W-Fragen genannt. Wenn du einen Notruf absetzt, musst du nach den Fragen immer noch warten, ob Rückfragen kommen. Das ist wichtig. Nur so kann schnell geholfen werden.

Feuerwehrleute müssen fit sein. Deshalb gibt es auf der Hauptwache einen Sportraum. Bei einem Alarm haben die Feuerwehrleute eine Minute Zeit, um an einer Stange in die Fahrzeughalle zu rutschen und die Schutzkleidung anzuziehen, die in der Halle hängt. Dann fährt der Einsatzwagen los!

Die Schutzkleidung besteht aus Stiefeln, Hose, Jacke, Helm, Gurt und Handschuhen. Im Feuerwehrauto selbst sind Atemschutzgeräte, eine Maske und noch ein Helm verstaut. Die Ausrüstung wiegt pro Person zwischen 25 und 30 Kilo. Allein die Atemluftflaschen wiegen 15 Kilo und reichen etwa eine halbe Stunde. Auf der Hauptwache gibt es drei Löschfahrzeuge und circa 22 „normale“ Fahrzeuge. Der Fahrzeugführer sitzt im Löschfahrzeug vorne rechts.

Auf der Hauptwache gibt es viel zu tun. Fahrzeuge müssen in Stand gehalten, die Elektronik gewartet werden. Die Feuerwehr hat deshalb eine Schreinerei, eine Elektro-Werkstatt, eine Auto-Werkstatt und eine Waschanlage. Zwischen den Einsätzen werden die Autos wieder einsatzbereit gemacht und die Schläuche gesäubert. Übungen für den Ernstfall stehen an. Die Feuerwehr Fulda ist in einem 24-stündigen Schichtbetrieb jeden Tag hauptamtlich besetzt und unterstützt dadurch die Freiwillige Feuerwehr. Ihre Mitarbeiter retten Menschen, helfen bei Unfällen und löschen Feuer. Sie arbeiten zudem mit den Freiwilligen Feuerwehren der ganzen Region zusammen.

Die Bildergallerie mit allen Photos unserer Schlaufuchs-Reporter findest du hier!

 

 

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