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Stephanie Schwing hat die letzte Aufführung des Musicals "Die Päpstin" besucht.

Der Bruder als Klosterschüler

am 20.07.2015

Päpstin-Musical fünf Mal gesehen

„Fulda – welch ein erhabener Ort“, sagt der Papst im spotlight-Musical „Die Päpstin“. Was für eine Sprache! Aber so redete man früher, in der Zeit, in der die Päpstin lebte. Das Musical wurde nun zum letzten Mal in Fulda aufgeführt.

Ich, Schlaufuchs-Reporterin Stephanie Schwing (12) aus Wartenberg, war bei der letzten Vorstellung des spotlight-Musicals „Die Päpstin“ in Fulda dabei. Bundesweit wurde das Stück mehr als 400 Mal aufgeführt – darunter über 250 Vorstellungen allein in Fulda. Peter Scholz, der Produzent, sagte am Anfang der letzten Vorstellung: „Im Publikum sitzt ein Mann, der ‚die Päpstin‘ 77 Mal gesehen hat.“
Es war ein schönes Gefühl, die allerletzte Aufführung zu sehen – insgesamt war ich fünf Mal dabei. Den Rekord von 77 Mal kann ich aber nicht mehr knacken, denn die Spielzeit ist vorbei. Mein Bruder Benjamin spielte in dem Stück einen der jungen Klosterschüler. Es war wirklich toll, ihn auf der Bühne zu sehen. Er spielte nun schon das dritte Jahr mit. Benjamin steht gern auf der Bühne mit bekannten Schauspielern. Dieses Jahr durfte ich leider nicht mitmachen, da keine Mädchen als Kinderdarsteller gesucht wurden.
Die Päpstin hat damals das Denken der Menschen verändert. Mädchen und Frauen war es damals nicht erlaubt, Lesen und Schreiben zu lernen. Gut, dass ich in der heutigen Zeit lebe! Es ist schade, dass „Die Päpstin“ zu Ende ist. Doch ein anderes Musical steht noch bevor: „Die Schatzinsel“. 

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