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Von Würmern und Bakterien

am 28.02.2015

Paul Schreiber hat viel über den menschlichen Körper gelernt

Vor kurzem besuchte Schlaufuchs-Reporter Paul Schreiber (11) die Hochschule Fulda. Dort hörte er einen spannenden Vortrag über den menschlichen Körper im Rahmen der Kinder-Uni an. Heute möchte er euch davon berichten.

Würmer und Bakterien? Das mag jetzt zwar im ersten Moment ekelhaft klingen, aber so schlimm war es nicht.

Wisst ihr, was Oecotrophologie ist? Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie die Lehre vom Haus und der Ernährung.

Jetzt lernten wir etwas über den Energiekreislauf: Unsere Hauptenergiequelle ist die Sonne, sie versorgt uns mit Licht und Wärme. Ohne sie wäre kein Leben auf der Erde möglich. Pflanzen nehmen das für uns gefährliche Gas Kohlendioxid auf und wandeln es in den für uns lebensnotwendigen Sauerstoff und Zucker (Traubenzucker) um.

Dann gibt es da noch die für uns lebenswichtigen Nährstoffe in der Nahrung: Fette und Öle, zum Beispiel Butter, Kohlenhydrate (Brot, Nudeln) oder Eiweiße (Milch, Käse, Fleisch).

Nun kamen wir zu der Frage, wie der Körper daraus Energie macht. Nämlich durch die Verdauung. Die aufgenommene Nahrung kommt zuerst in den Mund und wird zerkaut. Danach wandert sie durch den Magen, bis sie schließlich in den Darm kommt. Nun helfen die Bakterien, das Ganze zu verdauen. Einen Teil davon essen sie auch selbst.

Während des Vortrags wurden uns auch interessante Fragen gestellt. Zum Beispiel:

Wie lang ist der menschliche Darm?
Antwort A: 30 Zentimeter, Antwort B: 1 Meter, Antwort C: 5 Meter, Antwort D: 30 Meter.
Die richtige Antwort lautete Antwort C: 5 Meter.

Wie viele Bakterien leben bei uns im Magen-Darm-Trakt?
Antwort A: Eintausend, Antwort B: Eine Million, Antwort C: Eine Milliarde, Antwort D: Fünf Billionen.
Die richtige Antwort ist D.

In unserem Körper gibt es viele verschiedene Bakterien, auch welche, die nicht gut sind und etwa Erbrechen oder Durchfall herbeiführen. Dann gibt es noch Bakterien, die nicht erforscht ist – und das ist der Großteil der Bakterien.

Habt ihr schon mal das Wort ATP gehört? Das ist die Abkürzung für Adenosintriphosphat. ATP ist ein Energieträger in unserem Körper und funktioniert wie eine Batterie, er läd sich auf, schwimmt durch den Körper und liefert wichtige Energie, zum Beispiel an die Muskeln. ATP kommt aus Zellteilen, die man Mitochondrien nennt.

Anschließend kamen wir zu dem Thema Fadenwürmer. Diese Tiere haben kein Gehirn, sondern vier Neuronen (Nervenzellen), wo je eines für Riechen, Orientieren, Essen und Bewegen zuständig ist.

Zum Schluss bekamen wir zwei Bilder von Affen gezeigt, die beide 27,6 Jahre alt waren. Der Affe auf dem einen Bild war offensichtlich krank, der andere sah gesund aus. Der kranke Affe konnte sich immer an seinem Lieblingsessen satt essen, der gesunde Affe hingegen hatte weniger Futter. Er musste sich sein Fressen selbst suchen. Was lernen wir daraus? Wer abwechslungsreich und nicht so viel isst, bleibt länger gesund und lebt länger.

Die Kinderuni können Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren besuchen. Anmelden könnt ihr
euch unter Telefon (06 61) 90 27 30 oder im Internet unter www.kaf.de.

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