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Baumeister in der Backstube

Was gehört zu Weihnachten wie der Tannenbaum? Na klar, ein richtiges Lebkuchenhaus. Die sind leider gar nicht so einfach zu backen. Wie es richtig geht, haben gestern rund 20 Kinder bei der Kinder-Kultur auf dem Biohof Gensler gelernt. Und dabei natürlich auch ein bisschen genascht.

„Am liebsten möchte ich mein Haus mit Brezeln dekorieren“, ruft der siebenjährige Constantin aus Hofbieber. Er ist mit seiner Oma Dorothea nach Poppenhausen auf den Biohof gekommen. Zusammen mit den anderen Kindern und ihren Eltern oder Großeltern sitzen sie in der gemütlichen Brotzeitstube des Biohofs und lassen sich von Christoph Gensler zeigen, wie man ein richtiges Lebkuchenhaus macht.

Bis es ans Dekorieren geht, ist es ein ganz schön langer Weg. Erst mal liegt vor den jungen Bäckern nur eine große, rechteckige, mit Mehl bestäubte Platte Lebkuchenteig. Den hat Christoph Gensler bereits am Vortag gebacken. Denn: „Lebkuchenteig muss immer eine Nacht in den Kühlschrank, bevor er verarbeitet werden kann“, klärt der Bio-Landwirt seine Gäste auf.

HIER findest du weitere Bilder der Veranstaltung!

Die Platten haben jedenfalls schon die richtige Größe für das Haus. Ein bisschen werden sie noch mit dem Nudelholz ausgerollt und dann werden schon die Schablonen platziert: Eine für den Boden, vier für die Wände, zwei für das Dach.

Fleißig wird an allen Tischen abgemessen und ausgeschnitten. Bei Lotta (5) aus Poppenhausen klappt das schon ganz gut. Sie ist auch voll in ihrem Element. „Lotta backt sehr gerne“, erzählt ihre Mama und lacht. „Am meisten freue ich mich auf das Ausstechen mit den Förmchen“, fügt die Fünfjährige hinzu. Die Förmchen sind für den Restteig. Mit ihnen stechen die Kinder Plätzchen aus, mit denen sie später die Häuschen dekorieren. Dazu gibt es aber noch Gummibärchen, Schokolade, Smarties und Zuckerwatte als Schnee.

Die Herausforderung Zuckerguss meistern übrigens alle Bäcker ausgezeichnet. Profi Christoph Gensler hat aber auch vorher gezeigt, wie es geht. Die weiße, süße Masse zwischendurch zu probieren, gehört natürlich dazu. Sie klebt ja sowieso immer wieder an den Fingern.

Natürlich hat auch der Schlaufuchs zwischendurch mal seine Nase in die Backstube gesteckt. Ein Lebkuchenhäuschen konnte der Rotpelz allerdings nicht mit nach Hause nehmen. Die waren zu der Zeit noch im Backofen. Fertig war dagegen schon die leckere Pizza und der Zwiebelsploatz. Die ließen sich die Kinder gut schmecken. Denn fleißige Bäcker brauchen ab und zu natürlich eine Stärkung.

Wer jetzt ebenfalls Lust hat, ein Lebkuchenhaus zu backen, kann sich bei Christoph Gensler melden. Am Samstag, 15. Dezember, findet von 14 bis 17 Uhr ein Lebkuchen-Backworkshop auf dem Biohof Gensler statt. Termine gibt es auch nach Absprache. Anmeldungen sind möglich unter Telefon (0 66 58) 15 95.

Schlaufuchs-Termine

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