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Über die Milchstraße und Teleskope


Fünf, vier, drei, zwei, eins – und los geht die Reise mit dem Raumschiff Astrocator einmal durch die ganze Milchstraße. Allerdings nur für Kinder zwischen sechs und neun Jahren. Die Älteren entdeckten dagegen die Welt der Teleskope bei der Kinder-Kultur im Fuldaer Planetarium.

35 Jungen und Mädchen haben es sich in den Sesseln des Raumschiffs Astrocator gemütlich gemacht, das ganz plötzlich im Innenhof des Vonderau Museums in Fulda gelandet ist. Jetzt noch kurz tanken, und schon geht es los.

„Kapitän“ Johannes Heyden, Vorführer im Planetarium Fulda, warnt die Kinder aber gleich vor: „Das Raumschiff ist noch in der Testphase. Ich kann euch nicht genau sagen, wohin uns die Reise führt.“ Die jungen Mitreisenden haben aber schon eine Idee. Denn unser Sonnensystem kennen die meisten schon recht gut. Auf Johannes Frage, was denn dort zu finden ist, schnellen die Finger gleich reihenweise in die Höhe, und es schallt in den Raum mit der fünf Meter hohen Kuppel: „Planeten!“, „Der Mars.“, „Die Milchstraße.“

Und genau dort beginnt die Reise auch – mit dem Blick von der Erde auf die Milchstraße. Doch dann lassen die Reisenden die Erdatmosphäre auch schon hinter sich und nähern sich dem Mars. Landen kann die Astrocator nicht. Deshalb wird eine Sonde losgeschickt, um den Roten Planeten zu erkunden. Dort gibt es etwa einen 25 Kilometer hohen Berg, den höchsten Gipfel des Sonnensystems, sowie einen Vulkan so groß wie Deutschland.

Doch schnell geht die Reise weiter, vorbei am Gasriesen Jupiter und hinein in die Ringe des Saturns. Die stellen sich aus der Nähe betrachtet als ein riesiges Meer winziger Steinchen heraus. Anschließend schauen die Kinder noch zu, wie Sterne geboren werden und sterben. Außerdem erleben sie die Anziehungskraft eines schwarzen Lochs aus nächster Nähe.

Gut, dass die Astrocator im letzten Augenblick entkommen kann. Sicher zurück auf der Erde werden die Sechs- bis Neunjährigen vom Schlaufuchs empfangen, der sich gern von der aufregenden Reise erzählen lässt – und zur Stärkung auch ein paar Gummibärchen im Gepäck hat.

Anschließend geht das Abenteuer im Planetarium weiter. Diesmal für die Zehn- bis Zwölfjährigen, die sich von Johannes Heyden in die magische Welt der Teleskope mitnehmen lassen.

Übrigens: Das war nicht der erste Besuch der Kinder-Kultur-Reihe im Planetarium. Bereits vor zwei Jahren waren wir dort. HIER kannst du den alten Bericht lesen!

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