Kranke Tiere holen sich ihre Heilmittel aus der Natur

Kommt ein Biber in die Apotheke: So beginnt höchstens ein Witz. Im echten Leben kaufen sich Biber natürlich nichts in Apotheken. Doch was machen sie und andere Tiere, wenn sie krank sind? „Sie nutzen die Natur, um Krankheiten vorzubeugen und um gesund zu bleiben“, sagt eine Fachfrau. Geht es ihnen dennoch mal nicht so gut, holen sie sich auch ihre Heilmittel aus der Natur.

Sind Wildtiere krank, fressen sie bestimmte Pflanzen, die ihnen gut tun. Beim Biber ist das zum Beispiel Weidenrinde. In der Rinde steckt eine Säure, die dem Tier gegen Entzündungen hilft. Rehe fressen die Pflanzen Beifuß oder Rainfarn, wenn sie Würmer loswerden müssen.

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