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Maske, Regie und ein blauer Sternenhimmel

am 29.09.2017

Schlaufuchs-Reporter im Studio des Kinderkanals von ARD und ZDF / Viel los hinter der Kamera

Die Schlaufuchs-Reporterinnen Katharina Hofmann (12) aus Hünfeld und Maila Voortmann (12) aus Petersberg haben den Kinderkanal von ARDund ZDF in Erfurt besucht. Im Fernsehstudio schauten sie Kameraleuten, Tonassistenten, den Redakteuren und der Regie bei der Arbeit zu.

Wir jungen Reporter machten uns kürzlich auf den Weg nach Erfurt. Im Landesfunkhaus des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) ist der Kinderkanal (KiKA) zu Hause. Berit Schulte (40) vom Publikumsservice empfing uns dort und führte uns durch das Funkhaus. Während der Aufzeichnung der Sendung „Erde an Zukunft“ mit Moderator Felix Seibert-Daiker (34) durften wir sogar auf der Tribüne des Fernsehstudios Platz nehmen.
„Erde an Zukunft“ ist ein spannendes Wissensmagazin. Es wird samstags um 20 Uhr im KiKA ausgestrahlt und behandelt Themen, die sich um einen nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt drehen. Kinder reichen dabei Vorschläge ein, wie man die Welt besser machen kann. Felix geht ihren Ideen nach. Wenn es sein muss, führt ihn das sogar in die Kanalisation. Denn diesmal ging es um Abwasser. Davon produziert jeder von uns eine ganze Menge, etwa beim Abwasch oder dem Toilettengang.
Für die Aufzeichnung einer Sendung braucht es einen halben Tag im Studio. Bis sie fertig produziert ist, dauert es drei Tage. Die Vorbereitungsarbeit und die Aufnahmen im Freien sind da noch nicht mitgerechnet. Zum Vergleich: Eine Folge des Magazins dauert zehn Minuten. Dass ein Dreh so lange dauert, hat viele Gründe. Es kommt etwa darauf an, dass das Studio gut ausgeleuchtet ist und die Requisiten alle am richtigen Platz stehen. Vergisst Moderator Felix den Text oder verspricht er sich, muss die Szene noch mal gedreht werden. Das Studio ist ein Raum mit einer schwarzen Wand. Mehr als 100 Scheinwerfer hängen an der Decke, aber nicht alle werden gleichzeitig benutzt.
Mithilfe von Beamern wird der Hintergrund von „Erde an Zukunft“ an die Wand projiziert. Felix ist nachher im Fernsehen allein zu sehen, aber eigentlich ist einiges los. Drei Kameramänner, der Regisseur, Tonassistenten, die Redakteurin und noch viele mehr arbeiten hinter der Kamera.
Der Regisseur sagt, wie Felix sich vor die Kamera stellen soll. Die Regie kümmert sich um Animationen und Bildeinstellungen. Hier müssen sich alle gut abstimmen. Es gilt, den Überblick über die Technik zu behalten. Knöpfe, Bildschirme und Monitore gibt es im Regieraum nämlich im Überfluss.
Weil im Erfurter Studio noch andere Sendungen gedreht werden, sind an der Decke diverse Vorhänge befestigt. Ein blauer Sternenhimmel ist für das „KiKA-Baumhaus“. „Erde an Zukunft“ wird nur alle drei Monate gedreht. Felix reist dafür extra nach Erfurt. Das machen auch andere, zum Beispiel Jess und Ben von „KiKA live“.

Weitere Fotos vom Ausflug der Schlaufuchs-Reporter findest du hier

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