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Animation ersetzt Puppen

am 29.09.2017

Neue Figuren entstehen am Computer

Jedes Kind kennt Beutolomäus oder Kikaninchen. Schlaufuchs-Reporterin Miriam Sophie Ursin (13) aus Großenbach hat nachgefragt, wer sich die neuen Figuren für KiKA ausdenkt.

Wenn du in Erfurt durch die Stadt läufst, triffst du viele bekannte Gesichter: zum Beispiel Bernd, das Brot in der Nähe des Fischmarkts, das Sandmännchen auf der Bank an der Rathausbrücke oder die Maus und den Elefanten direkt auf dem Anger, dort fahren viele Straßenbahnen ab.
Diese und viele andere Figuren kennst du aus dem Programm von KiKA. Erfunden wurden sie von Redakteuren, damit sie uns Kindern Freude vermitteln. Außerdem sollen sie dazu anregen, neugierig zu bleiben. Das hat mir Berit Schulte (40) vom Publikumsservice erzählt.
Fast alle Figuren gibt es inzwischen nicht nur im Fernsehen, sondern auch als Kuscheltiere für zu Hause. Ist eine Figur keine Animation auf dem Computer, sondern eine Puppe, wird sie von Puppenbauern hergestellt. Früher wurden sogenannte Stehpuppen von Menschen gespielt. Heute gibt es fast nur noch Animationen, das heißt zum Beispiel, dass die Freunde von Kikaninchen vor einer grünen Wand stehen und sprechen. Die Schnipselwelt mit Kikaninchen wird aber am Computer dazu gezaubert.
Ein bis zwei Jahre dauert es, bis aus einer Idee eine neue Figur entsteht, die du dann im Fernsehen sehen kannst. Wie viele Personen an der Entstehung beteiligt sind, kann man nicht genau sagen. Das ist jedes Mal anders. Manche Figuren, wie wir sie heute kennen, sahen früher ganz anders aus. Sie haben sich im Laufe der Zeit verändert, sind moderner geworden. Dazu gehören zum Beispiel die Biene Maja oder auch Wickie.